Dienstag, 9. April 2019

BILA HORA Ausstellung - Fotoreport Teil 4
















  Teil 4:
  Der Kulturrucksack NRW - Comicworkshop.
  Manfred Mann´s Earth Band, Fantastival.
  Der Bergparkhase.
  Das Bergfest mit dem Shantychor Hiesfeld.
  Am Rheinufer.

































  Juni/Juli 2018.
  Im Treppenhaus und in den Gängen des Frappant e.V.
  (ehemalige Viktoria-Kaserne, Ateliersgemeinschaft in Altona)
  sind BILA HORA - Ausstellungsflyer ausgelegt.
















  Mittwoch, der 25. Juli, 19 Uhr.
  Direkt nach der Arbeit (Briefsortierung bei der Postbank am
  Überseering) fahre ich zur S-Bahn Rübenkamp, um
  am Hauptbahnhof den Zug nach Duisburg zu kriegen ...
 














  Wie erwartet gibt es Anschlussprobleme,
  trotzdem ist alles total entspannt, die letzte Regionalbahn
  wird erreicht, nach einer Stunde Wartezeit in Duisburg ...
  Wie mit Ingo verabredet, holt er mich (weit) nach Mitternacht
  am Dinslakener Bahnhof ab und ich übernachte bei ihm.
  Dieses mal jedoch wird´s kein nächtelanger Schnack, morgen
  früh muss ich fit sein, der Kulturrucksack - Comicworkshop
  steht im Heimatmuseum an.
















  Donnerstag, der 26. Juli, 11 Uhr.
  Über die B8 und einen Schlenker in der Innenstadt
  (Materialeinkauf) Ankunft im Heimatmuseum.
  Ich lerne die Museumspädagogin Cordula Hamelmann kennen,
  wir verstehen uns auf Anhieb, eine spannende Begegnung!
  Die ersten Kinder treffen ein, dann erzähle ich erstmal ...
  Wie das so ist, im Leben eines "Comic-Künstlers", wo das Geld
  für die Miete herkommen muss und wie man seinen Tag so einteilt.
  Und wie toll der Beruf des Comiczeichners doch ist.

































  Eine schöne Übung ist das Zeichnen von Faltblattfiguren.
  Jeder Teilnehmer fängt auf einem unterteilten Blatt mit dem Kopf
  an und reicht die Zeichnung umgefaltet an den Sitznachbarn weiter,
  der diese unter Anleitung, wo angesetzt werden muss (die vorherige
  Zeichnung sollte nicht zu sehen sein), die Figur weiterzeichnet.
  Eine unterhaltsame Methode, eigene Charaktere zu entwickeln.

  Danach werden Comics in nur wenigen Bildern gezeichnet ...
  Die Ausgangsposition im ersten Panel hatte ich vorgegeben,
  der Verlauf der Geschichte (4 weitere Bilder) ist den Teilnehmern
  überlassen, der Schlussgag ist im letzten Bild von mir angeregt -
  Eine erstaunte Figur sagt: "Was ist denn mit dir passiert?!".
  Der Rest des Bildes wird erfunden.















  Am Abend treffen Andy und ich Kumoppel Volker am
  Burgtheater zum Dinslakener Fantastival.
  Wir sind als Zaungäste beim (etwas dürftig begeisternden)
  Manfred Mann´s Earth Band-Konzert.
  Danach ein paar Bier in der Altstadt, Andy will heim,
  weil er früh aufstehen muss, ich gehe später noch zur
  Tierwelt in den Bergpark.

















  Freitag, der 27. Juli, 2 Uhr.
  Die Frösche quaken im Bergpark,
  zum umstrittenen Kunstwerk von Thomas Schütte
  gesellt sich ein echter, lebendiger Hase.
















  Experimentelle Baumfotografie.















  Mutters Küche 7:
  Reis mit Fleischbällchen und Tomatensoße.
















  Flirren am Freitagnachmittag ...
  Entspannung mit der Familie vor dem Fernseher.
















  Heute abend kommt meine Freundin in Duisburg an.
  Auf dem Weg zum Bahnhof komme ich an Peters Wohnung über
  der Diamant Lounge vorbei ...
  Das alte Gebäude an der Ecke Hünxer Straße und Ziegelstraße wird
  im Volksmund immer noch als "das Pfannkuchenhaus" bezeichnet.
















  Am Bahnhof beobachte ich, kurz bevor meine Regionalbahn
  eintrifft, ein unterhaltsames Drama ... 
  Lautstarkes Zetern, anschliessend ein Disput zwischen
  betrunkener Radfahrerin und Grün-Weiss Dinslaken.
  Das Fahrrad wird eingebunkert, dann kommt der Zug,
  die Klärung der Auseinandersetzung bleibt für mich unklar.
















  In Duisburg ... Ach, ach, Die Bahn.
  Natürlich: Ankunft zuverlässig verspätet!
  Immerhin kein Zugausfall, wie am Gleis gegenüber.

















  Über Dinslaken leuchtet der Blutmond.
  Helen hat eingecheckt, wir machen einen Spaziergang durch
  die Altstadt, treffen vor der Alten Apotheke Ingo, Frau Sierp,
  Olaf und weitere Leute aus dem kulturellen Leben Dinslakens.
  Ein netter, gemütlicher Plausch im Mondlicht ...
  Dann: Freundin ins Hotel bringen, Bergpark!


















  Samstag, 28. Juli, 10 Uhr ...
  Beim City Hotel plötzlicher Flashback!
  Ein 17 Jahre alter lichtgegerbter Sticker von Markus Huber
  bewirbt nachträglich die 3. HEFTICH, ein Independent-Comic-
  Festival, das ich 2001 für die INC (Initiative Comic Kunst e.V.)
  im Lichtmess - Kino in Ottensen organisierte ...
















  Besonders imponierend am City Hotel, in dem Helen nächtigt,
  sind die insektoiden, raupenähnlichen Betonbalkone.















  Nach einem Rührei - Frühstück Spezial mit viel Pesto
  beim Schollin am Altmarkt flink zum Museum Voswinckelshof.
  Der Shanty Chor Hiesfeld hat aufgebaut, Rainer Höpken auch -
  sein Stativ mit Kamera. Ingo "Bananko" Borgardts sagt Hallo.
  Das BILA HORA - Bergfest beginnt ...

















  Museumspädagogin Cordula Hamelmann, Chorleiter Thomas
  Baumann und ich halten die Ansprache (Museumsdirektor
  Peter Theißen ist beurlaubt) um 14 Uhr ...
  Man driftet ab: Kennenlernen 2014 auf der ersten KSL 
  (Kunst statt Leerraum), Begeisterung für den Shanty Chor 
  Hiesfeld bei den DIN-Tagen 2015, erste gemeinsame Aktivitäten
  wie Eventzeichnen zum Shanty-Breakdance bei der Kunst Statt
  Leerraum und zum 5. Internationalen Shanty Chor Festival
  während der DIN-Tage 2017.
  Ach, ach ...
















  Unter der alten Eiche auf dem Vorplatz des Museums
  (hier eine 360° Panoramatour) wird ausgiebig musiziert ...
















 
  Chorleiter Thomas Baumann hat ein straffes Programm 
  mit dem Shanty Chor Hiesfeld erarbeitet ...
  Nach dem Freiluftkonzert erfolgt die Truppenverlegung
  in´s Foyer, dort wird der zweite von drei Teilen gesungen.

 















  Hier eine Kostprobe auf YouTube ... Nochmal Unterbrechung
  vor dem letzten Shanty-Block im Red Room, dort findet auch
  das abschliessende Gastkonzert von Ingo Borgardts und Olaf
  Saddeler statt, ich gebe eine Führung durch die Ausstellung ...















  Das Facebook-Einladungsmotiv zum BILA HORA Bergfest.















  Anhand von Skriptseiten, Skizzenbüchern, Rohskribbles erster
  Seitenlayouts, Referenzfotos, Vorzeichnungen und ausgearbeiteten
  Originalseiten wird den Ausstellungsbesuchern veranschaulicht,
  wie ein Comic entsteht.
  Arbeitsmaterialien und Referenzen sind in Vitrinen ausgelegt,
  mein Zeichentisch ist ebenfalls ausgestellt ...
  Foto: © Rainer Höpken, Juli 2018.
















  Der Shantychor hat den letzten Teil absolviert,
  Ingo und Olaf übernehmen den Roten Raum für ein Zusatzkonzert
  mit den schon zur Vernissage gespielten Stücken von Bach,
  Neusidler und Aphex Twin ...
  Foto: © Rainer Höpken, Juli 2018.

































   YouTube - Link: J.S. Bach "O Haupt voll Blut und Wunden"
  (Interpretation: Ingo Borgardts und Olaf Saddeler)

































  YouTube - Link: H. Neusidler "Welscher Tantz"
  (Interpretation: Ingo Borgardts und Olaf Saddeler)

















  Nach dem BILA HORA - Bergfest beschließen wir
  - Andrea, Helen, Olaf, Ingo und ich - essen zu gehen.
  Die Wahl fällt auf einen Italiener in der Neustraße ... Big Fail!
  Wir warten eine Ewigkeit auf total überteuerte Pizza- und
  Pastapampe. Und trösten uns mit einer Autofahrt zum
  Sonnenuntergang am Rheinufer.
  Foto: © Andrea W., Juli 2018.















  Ein schöner Ausklang des Tages.
  Wir verweilen am Stapp, bis es dämmert und kühl wird.
  Foto: © Ingo Borgardts, Juli 2018.















  Eine letzte Pose am Rhein.
  Foto: © Ingo Borgardts, Juli 2018.

































  Und ein letztes Foto aus Andys Hausflurfenster:
  Die Gartenstadt Lohberg um 2 Uhr morgens.
  Sonntag, 29. Juli.
  Familientag mit Helen, Peter und Mama (Andy ist auf Festival),
  am Nachmittag Heimreise nach Hamburg ...

  Fortsetzung und Schluss im 5. Teil ...
  Bilder für große Ansicht bitte anklicken.

Mittwoch, 13. Februar 2019

BILA HORA Ausstellung - Fotoreport Teil 3
















  Teil 3:
  Nervosität am Morgen ...
  BILA HORA, die Eröffnung.
  Ein entspannter Abend zu fünft.
  WM-Ausnahmezustand Griechenland,
  Großvater Andy,
  Chillen im Bergpark ...
















  23. Juni 2018, 10 Uhr.
  Glühendes Lampenfieber nach dem Aufstehen.
  Eine schräge Mischung aus Vorfreude und Angst vor der
  Vernissage um 15 Uhr.
  Wutt-Ausstellungen gab es schon einige, aber diese steht mir bevor, 
  wie keine jemals zuvor ...
  Die mittlerweile zehnjährige Zusammenarbeit mit Sven Taucke,
  das Interesse meines verstorbenen Vaters an BILA HORA und
  der damit verbundenen Epoche wirken voraus, die Präsentation
  in der Heimatstadt und vor langjährigen Freunden,
  vor meinem Bruder Andy genauso ...
  Die Aufregung ist so stark, dass ich mich fast übergeben muss.
















  Das Kumoppel-Komitee wartet schon auf dem Vorplatz 
  des Museums ...
  Thomas Baumann, Elwood und Max mit Anhang,
  Rainer (Freund seit ewigen Zeiten), Ralf Bühnen und
  Olaf Saddeler, der mit Ingo Borgardts musizieren wird. 
  Es gibt aufmunternde Worte wegen meiner Nervosität,
  aber die machen es nicht unbedingt besser ... Oh my Gosh!















  Ingo und Olaf improvisieren einen musikalischen Klangteppich.
  Die Besucher der Ausstellung werden geerdet, man nimmt Platz,
  meine Anspannung steigt konträr ins nahezu Unermessliche.
  Eine Angestellte des Museums köpft empathisch, inoffiziell
  die erste Sektflasche des Tages in der Museumsküche.
  "Nimm erst mal nen Schluck!" ... Das hilft ein wenig.
















  Auf den Stühlen liegt das Vernissage-Programm aus ...
  "Ungewöhnlich" und "Das hatten wir noch nicht", so Dr. Theißen,
  aber es wird von den Gästen wohlwollend angenommen.

































  Museumsdirektor Dr. Peter Theißen hält die Eröffnungsrede,
  Rainer Höpken filmt den gesamten Ablauf der Vernissage
  (Nachträglich nochmals Danke, Rainer!) ...
















  Ingo und Olaf spielen "O Haupt voll Blut und Wunden" von
  Johann Sebastian Bach (YouTube-Link) und "Welscher Tantz" von
  Hans Neusidler (YouTube-Link). Die verlinkten Stücke wurden
  am 23. Mai 2018, 400 Jahre nach dem Prager Fenstersturz,
  in der Stadtkirche Dinslaken aufgenommen.















  Eyüp Yildiz, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Dinslaken,
  hält die Eröffnungsrede zur Ausstellung ... Lieblingspassage:
  "Zwischen Ulcus, ND-Jugendzentrum, Schule und Stadtpark hat er die
  Jahre durchlebt, die niemand so einfach aus dem Anzug klopft ..." :)
















  BILA HORA-Texter, Kumoppel und langjähriger Partner In Crime 
  Sven Taucke hält ebenfalls, heuschnupfengeplagt, "Ihre Stadt - 
  Ihre Pollen ...", eine Rede, in der er besonders Bruder Andys
  Hilfsbereitschaft und Unterstützung zu BILA HORA und anderen
  Comic- und Illustrationsprojekten würdigt ...
  Danach halte ich eine kurze Dankesrede, im Anschluss spielen
  Ingo und Olaf eine Interpretation von Aphex Twins "Kesson Daslef",
  die mir ein besonderer Wunsch zur Vernissage war.
  Davon gibt es noch keine Aufnahme bei YouTube, die wird aber
  nachgereicht, ebenso hoffentlich bald ein Zusammenschnitt der
  filmischen Dokumentation (Vernissage, Bergfest und Finissage)
  von Rainer Höpken ...
















  Auch in der Skizzen- und Referenzenpräsentation auf der
  Mediakonsole (von Edgar Hellwig programmiert) taucht Andy auf ...
  Als frühe "Charakterstudie" im ersten BILA HORA Skizzenbuch.

















  Frank und Andrea aus Oberhausen sind angekommen,
  und mein Cousin Heiko aus Bochum.
  DIE Gelegenheit, nach 30 Jahren ein Gruppenfoto in gleicher 
  Konstellation zu wiederholen! Siehe Einführung im ersten Teil.
  Foto: A. Welsch





















  Einer von drei Fensterblenden - Drucken in 100 x 100 cm
  dokumentiert die Arbeit an BILA HORA: Meetings mit Sven,
  Referenzen für Licht, Schatten und Farben, Fotos aus Fachliteratur,
  Zeichnertreffen im Atelier (Frappant/Viktoria-Kaserne).

































  Eine Kassenquittung sollte in einer der "Arbeitsplatz" - Vitrinen
  ausgestellt werden, war aber vor dem Aufbau verschollen ...
  Kürzlich ist sie wieder aufgetaucht.
  Zu einem Ausstellungsvorbereitungstreffen hatten
  Sven und ich im Holstenkiosk Bölkstoff eingekauft.
  Die Endsumme löste Begeisterung aus:
  The Number Of The Beast!
















  Die Vernissage klingt aus.
  Im Hof des Museums wird die eine letzte Sektflasche geköpft.
  Ingo musiziert, Andrea, Frank, Andy und ich chillen,
  Sven bringt seine Frau zum Bahnhof.
  Später, zur blauen Stunde, trifft man sich vor der Gaststätte Maaß
  am Neutorplatz wieder ... Dort herrscht kurz Ausnahmezustand.
  Griechische Fans feiern was das Zeug hält:
  Deutschland siegt gegen Schweden in der letzten Minute
  der Verlängerung.















  Ein sehr schöner, gemütlicher und entspannter Abend
  nach der ganzen Aufregung.

































  Zum Abschluss machen wir eine Sightseeing-Tour durch die Altstadt,
  am Kreisverkehr spiele ich noch mit dem Gedanken, auf das Baugerüst
  des PENNY zu steigen, verwerfe ihn aber rasant.
  Wir verweilen im Stadtpark, dann bringe ich nach Verabschiedung
  von Andy, Andrea und Frank Sven Taucke zu seinem Hotel ...
  Nahe der B8 zeige ihm vorher die düsterste Ecke Dinslakens,
  den Fußweg an der Bahnstrecke bei der Theodor-Körner-Straße.
  Ach nee, das war ja gestern!
  Gute Nacht, ihr Lieben.
















  Sonntag, der 24. Juni.
  Mutters Küche 5:
  Es gibt zum Mittag Gyros, Reis und Salat mit Sahnedressing.















   Am Ledigenheim ein letztes mal BILA HORA für diesen Monat.
  Montag gehts zurück nach Hamburg.

































  Doch das soll es noch nicht gewesen sein.
  Andy nimmt mich mit nach Duisburg.
  Am Donnerstag, den 14. Juni ist er Großvater geworden.
  Im Irmgardishaus besuchen wir seine Tochter Sarah und
  bestaunen den Nachwuchs.
  Großonkel Wittek ... Uff!

































  Den letzten Abend in Dinslaken verbringe ich mit Olaf,
  wir hören seine DER PLAN-Plattensammlung durch ...
  Warum Jochen von Olafs HiFi-Anlage so angetan ist, wird mir erst
  kurz vor Abschied gegen Mitternacht klar, die sieht aus wie Bender!
















  Der gut zweiwöchige Besuch wird mit einem langen Spaziergang
  durch die Innenstadt und dem Fußweg nach Lohberg abgeschlossen,
  im Bergpark lasse ich die Ereignisse der letzten Tage wirken.
















  Montag, der 25. Juni, 1 Uhr 55.
  Ab ins Bett!
















   Mutters Küche 6: 
  Gyros mit Tzaziki, Reis, gelbe Bohnen und zwei Süßkirschen.
















  Am frühen Abend komme ich in Hamburg an ...
  Man sieht sich im Juli zum BILA HORA - Bergfest wieder.

  Fortsetzung folgt ...
  Bilder für große Ansicht bitte anklicken.